Bergisches Saatgut

für Bergische Vielfalt

Welle

Bodenvorbereitung

Damit die Neuansaat nicht zu aufwendig und teuer wird, reicht es lediglich Teile der aufzuwertenden Wiese umzubrechen und einzusäen. Hierfür haben sich am besten Einsaatstreifen bewährt, die quer zur Bearbeitung (Mahdrichtung) liegen. Über die Jahre verteilen sich die Arten über die gesamte Fläche.

Dabei ist es sinnvoll, rund 20 % der Fläche anzusäen. Hierbei werden (möglichst in den jeweils artenärmsten Bereichen) Streifen von 10 bis 15 m Breite eingesät, zwischen den Streifen liegen dann 50 bis 60 m der alten Wiese ohne Einsaat. Bei einem Hektar Wiese müssten dann immer noch rund 2.000 m² gefräst und angesät werden.

Zur Vorbereitung der Fläche muss diese von der alten Grasnarbe befreit werden, da diese sonst eine zu starke Konkurrenz für die kleinen Sämlinge der Ansaat bildet. Bei ganzflächiger Einsaat kann durch Pflügen und Eggen, ansonsten durch Grubbern und Fräsen eine feinkrümelige Struktur des Bodens erzeugt und die alte Grasnarbe zerstört werden.

Nach zwei bis drei Wochen wird das Fräsen oder Eggen ein zweites Mal wiederholt, um die frisch gekeimten, unerwünschten Wildkräuter zu entfernen („Doppeltes Saatbett“). Danach wird direkt eingesät.

Erstes Fräsen in Wiese, Neyetalsperre
Erstes Fräsen in Wiese, Neyetalsperre, Foto: M. Schauder
 
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