Bergisches Saatgut

für Bergische Vielfalt

Welle

Standort

Auf Rasenflächen sind manche Wiesenpflanzen – wenn auch versteckt – noch vorhanden. Daher kann hier im Frühjahr – erst mal ohne zu mähen – abgewartet werden, um zu sehen, was auf der Fläche blüht. Häufig sieht man Margeriten, Hornklee und weitere Pflanzenarten.

Portraits typischer Grünlandarten finden Sie hier.

Ist im Juli nichts Besonderes an Arten zur Blüte erschienen, kann in diesen Bereichen ab ab August/September noch eine Herbsteinsaat durchgeführt werden. Im regelmäßig gegrabenen Gartenland, z.B. einem alten Gemüsegarten, müssen die Wiesenpflanzen eingesät werden. Im Boden liegen meist nur noch Samen von Ackerkräutern, da die Samen der Wiesenpflanzen nur wenige Jahre keimfähig bleiben.

Ganztägig sonnige Standorte beherbergen die artenreichsten Wiesen und sollten bevorzugt für eine Neuanlage genommen werden. Dagegen entwickeln sich in beschatteten Flächen viele Kräuter und auch die Insekten etwas schlechter und sind daher eher ungeeignet.

Aussaattermine

Eine Frühjahrssaat wird von Mitte März bis Ende Mai durchgeführt. In etwas höher gelegenen Bereichen und kühleren Tallagen oder Nordhängen wird etwas später begonnen, d.h. von Anfang April bis Mitte Juni.

Die Herbstsaat kann von August bis Oktober durchgeführt werden. In Höhenlagen kann nur bis September  gesät werden, damit die Keimlinge sich noch ausreichend entwickeln können.

Der Sommer ist wegen der Gefahr des Vertrocknens der jungen Keimlinge ungünstig für die Ansaat.

Margeritenbestand im Rasen und gefräste Einsaatfläche Foto: O. Schriever
Margeritenbestand im Rasen und gefräste Einsaatfläche, Foto: O. Schriever
 
  • LVR
  • Biologische Stationen Rheinland
  • Biologische Station Rhein-Berg
  • Naturpark Bergisches Land
  • Biologische Station Mittlere Wupper
  • Biologische Station Oberberg